Kann ein Betrieb seine Rechnungen nicht mehr bezahlen, dann ist das oft das Ende eines Unternehmens. Auch schon deshalb, weil die Zulieferfirmen auch ihre Lieferungen einstellen, wenn Ihre Rechnungen unerledigt bleiben.

Dann geht es Schlag auf Schlag, das Gericht schickt den Insolvenzverwalter in das Unternehmen. Auf jeden Fall sollte man dem freundlich und distanziert begegnen, der nun liegt der weitere Verlauf des Unternehmens in seiner Hand. Da so ein Insolvenzverwalter aber immer mehr als Feind, als aus Freund angesehen werden soll, ist eine gewisse Freundlichkeit ihm gegenüber meist empfehlenswert.

Was tun, wenn es mit dem Insolvenzverwalter gar nicht geht?

Es ist die Aufgabe eines Insolvenzberaters alle Verwertbare zu veräußern und natürlich auch Gelder sicherzustellen. Er wird dafür ein separates Konto einrichten und alle Einnahmen dort hin überweisen und damit versuchen, die Außenstände zu verkleinern. So ein Verfahren zieht sich auch meist bis zu zwei Jahren hin.

Es gibt auch Insolvenzberater, die mehr als nur ihre Arbeit machen und sich überall einmischen. So hat man schon gehört, dass sich die Fleißigen auch bei der Wohnungssuche einmischen und jeden Vermieter auch anschreiben, um auf das Verfahren hinzuweisen. Unter solchen Umständen zieht sich natürliche diese Suche unendlich lange hinaus, weil welcher Wohnungseigentümer  möchte so einen Mieter bekommen? Da werden sofort ausständige Mieten befürchtet.

Das Gericht bestimmt den Insolvenzverwalter

Man hat zwar schon die Möglichkeit den Insolvenzverwalter zu wechseln, aber nur dann, wenn er gegen irgendetwas verstößt. Passiert aber eine grobe Verfehlung kann ein anderer Insolvenzberater beantragt werden.

Diese Vorgangsweise muss schriftlich über das Gericht beantragt werden und dieses entscheidet dann über den weiteren Verlauf.