Man hört ja oft in den Nachrichten das bestimmte Unternehmen Insolvenz angemeldet haben und das ist ja heute gar nichts Besonderes mehr.

Wenn es aber die Firma betrifft, in der man vielleicht arbeitet, dann sieht das sicher anders aus, dann zittert man wahrscheinlich um seinen Arbeitsplatz. Angstvolle und auch hoffnungsvolle Blicke werden den Insolvenzverwalter streifen. Denn jeder weiß, dass seine Worte für das Weitergehen oder Nicht Weitergehen des Unternehmens ausschlaggebend sind. Und der eigene Vorgesetzte vertraut natürlich diesen Insolvenzberater.

Ausbildung des Insolvenzberaters

In der Ruprecht – Karl Universität in Heidelberg bekommt man einen Masterstudiengang angeboten, mit dem man sich diese erforderlichen Kenntnisse aneignen kann. Das ist aber derzeit der einzige Masterlehrgang, der angeboten wird.

Sonst kann es genügen auch zu folgenden Kriterien, der Abschluss eines Abiturs, und dann ein Jurastudium zu belegen für Rechtswissenschaft. Wichtig ist auch bei dem Studium genügend Kenntnisse im Insolvenzrecht zu sammeln. Natürlich ist bei der Ausbildung Fleiß sehr wichtig, denn in den Kanzleien werden den Benotungen großes Augenmerk geschenkt. Und erfahrungsgemäß haben natürlich die mit den guten Noten die größeren Chancen eine Anstellung zu bekommen.

Hauptsache das Studium geschafft

Mit dem erworbenen Abschluss kann erstmal eine eigene Kanzlei für Wirtschaftsrecht gegründet werden. Meistens wird hier einmal kräftig Erfahrung gesammelt, hier wächst man langsam in die Wirtschaftsbereiche hinein. Um die Dienste eines Insolvenzverwalters anbieten zu können, braucht man von der der Staatsanwaltschaft die Beglaubigung dazu. Mit dieser steht dann einer Tätigkeit als Insolvenzberater nichts mehr im Weg und das gesammelte Wissen darf den Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Ein Insolvenzverwalter muss immer die Termine für Anträge und Abgabefristen im Auge behalten. Bei einer Verabsäumung würde der Antrag die Gültigkeit verlieren.